99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: Hörspiel vor dem Hörspiel

  • Zusammenschau

    Die synoptische Darstellung der historischen und typologischen Analyse des Deutschschweizer Hörspiels führt zum Versuch einer Bestimmung des Formats aus heutiger Sicht. Ich schlage vor, das «Hörspiel» als ein elektro­akustisches Werk zu definieren, das seinen Zweck in sich selbst hat und mit spürbarem Formwillen in frei variierbarem Zusammenspiel von Sprache, Raumklang, Geräusch und Musik ein Thema…

  • 100 Jahre Hörspiel in der Schweiz

    Der erste «Hörspielabend» der Radiogenossenschaft in Zürich (RGZ) brachte am 3. Januar 1925 das alte «Urner Spiel vom Wilhelm Tell» (1511) in einer Aufführung der «Freien Bühne» Zürich. Bern benannte den Rahmen ihrer dramatischen Programmbeiträge als «Abend der Radiobühne» und sendete am 10. Januar 1926 als erste Produktion Anton Tschechows einaktige Komödie «Der Heiratsantrag»“. Basel…

  • «Kilter- und Kühdreck-Anekdoten»

    1946 bearbeitet Ernst Balzli den Roman „Ueli der Knecht“ von Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf in 10 Folgen für das Radio. Darauf folgten „Ueli der Pächter“ (1947), „Anne Bäbi Jowäger“ (1948/49) und „Die Käserei in der Vehfreude“ (1950/51). 1953 begann eine heftige Debtte über die Angemessenheit solcher Literatur-Adaptionen für das Hörspiel. Der Philologe Walter Muschg…