Schlagwort: Abteilung Unterhaltung
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Kriminelles und Moralisches im Hörspiel
Als Vorbild und Massstab für Schweizer Kriminalhörspiele können die Studer-Romane von Friedrich Glauser (1896-1938) gelten. Legendär sind die unterhaltenden Wäckerli-Serien, die ab 1949 entstanden. Walter Matthias Diggelmanns literarisches Kriminalhörspiel „Sie kennen unsere Methoden nicht“ (1971) wird ausführlich ananlysiert. Ebens Urs Widmers experimentelles Meta-Kriminalhörspiel „Wer nicht sehen will, muss hören“ (1970), das vom Neuen Hörspiel in…
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Montage – Demontage
Die Aneinanderfügung von disparaten Textteilen aus verschiedenen Quellen sowie die Orientierung auf eine zentrale Idee hin sind Hauptmerkmale des Montage-Hörspiels. Peter Bichsels (*1935) Hörspiel „Inhaltsangabe der Langeweile“ (1972) wird hier als seltene, reine Ausprägung dieser Gattung ausführlich besprochen. Als hybride Beispiele, die eine Synthese mit konventioneller Dramaturgie eingehen, werden „Das Luftmeeting zu Brescia“ (1986) von…
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Abteilung «Dramatik (und Feature)»
Drei Perioden der Deutschschweizer Hörspielgeschichte lassen sich bisher zuverlässig unterscheiden: die Frühzeit (1925-45), die Nachkriegsperiode (1945-65) und die „Abteilungsära“ (1965-85). Die anschliessende Produktion bis zur Gegenwart muss erst noch erforscht werden, bevor eine Gliederung möglich ist. Die Zeit der Abteilung „Dramatik“ von Radio DRS (1965-85) kann als die bisher erfolgreichste Periode betrachtet werden. Das Verhältnis…
