Schlagwort: Hörspiel-Performance
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Das «eigentliche» Hörspiel – und sein Gegenteil
Das literarische Worthörspiel wurde in der Nachkriegszeit, basierend auf Publikationen von Richard Kolb, Heinz Schwitzke und anderen, zum „eigentlichen Hörspiel“ erklärt. Das Hörspielwerk von Walter Oberer wird als Paradigma dieses Typus im Überblick vorgestellt. Helmut Heissenbüttel kritisierte in seiner Rede „Horoskop des Hörspiels“ 1968 die „restaurative“ Tendenz dieser Hörspieltheorie, die auf einer romantisch-poetischen Literaturauffassung basiert.…
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Musik im Hörspiel – Hörspiel als Musik
Hörspiele mit Musik gab es von Anfang an, z.B. «Ein Abend im Hause Wesendonck» (1927) von Richard Schweizer. In den vierziger Jahren entstanden in Lausanne mehrere aufwendig Oratorien von William Aguet und Arthur Honegger, z.B. «Battements du Monde» (1944). Eine aussergewöhnlichen Produktion war «Ein Zimmer für Carl Philipp Emanuel Bach. Hörspiel für zwei Pianisten» (1986)…
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Dialog on the road
Das dramatische Hörspiel ging direkt aus dem Bühnen-Einakter hervor. Die geschlossene, auf den drei dramatischen Einheiten basierende Form ist eher selten. Die meisten Repräsentanten entsprechen der offenen Variante, die mangels straffer Handlungsführung gelegentlich sogar zum Typus des epischen Hörspiels tendiert. „Di grüen Linie“ (1986) von Emil Zopfi wird als Beispiel für ein dramatisches Hörspiel der…
