Schlagwort: Laientheater
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Radio als Medium
Ein institutionsgeschichtlicher Abriss des Schweizer Radios beschreibt den Hintergrund der Entwicklung des Hörspiels. Epochen: Pionierzeit bis 1931 / Von der Gründung der SRG bis 1945 / Vom Ende des zweiten Weltkriegs bis 1965 / Vom Abschluss der Reorganisation bis 1988 / Das öffentlich-rechtliche Radio in Konkurrenz zu privaten Sendern. Zu jedem dieser Kapitel werden Hörspiele…
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Kriminelles und Moralisches im Hörspiel
Als Vorbild und Massstab für Schweizer Kriminalhörspiele können die Studer-Romane von Friedrich Glauser (1896-1938) gelten. Legendär sind die unterhaltenden Wäckerli-Serien, die ab 1949 entstanden. Walter Matthias Diggelmanns literarisches Kriminalhörspiel „Sie kennen unsere Methoden nicht“ (1971) wird ausführlich ananlysiert. Ebenso Urs Widmers experimentelles Meta-Kriminalhörspiel „Wer nicht sehen will, muss hören“ (1970), das vom Neuen Hörspiel in…
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Vom epischen Hörspiel zum Hörbuch
Das erste «epische Hörspiel» wurde 1511 in frühneuhochdeutscher Sprache geschrieben und am 3.1.1925 vor dem Mikrophon des ersten Zürcher Radiostudios aufgeführt: das «Urner Spiel vom Wilhelm Tell». Als Beispiel für das objektiv epische Hörspiel wird „Die Geschichte des Matthias“ (1966) von Werner Schmidli (1939-2005) vorgestellt. Die Reinform eines epischen Hörspiels könnte man sich als eine…
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100 Jahre Hörspiel in der Schweiz
Der erste «Hörspielabend» der Radiogenossenschaft in Zürich (RGZ) brachte am 3. Januar 1925 das alte «Urner Spiel vom Wilhelm Tell» (1511) in einer Aufführung der «Freien Bühne» Zürich. Bern benannte den Rahmen ihrer dramatischen Programmbeiträge als «Abend der Radiobühne» und sendete am 10. Januar 1926 als erste Produktion Anton Tschechows einaktige Komödie «Der Heiratsantrag»“. Basel…
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Gesucht: das (originale) Hörspiel
An der Hörspieldebatte von 1927 in der Programmzeitschrift beteiligten sich Radioleute, Schriftsteller, Journalisten und einzelne Hörer. Man beklagte die finanzielle Not des Radios und verschiedene Probleme im Produktionsprozess, kam aber nicht auf die Idee, konkrete Ansätze zu Hörspielen im Zürcher Programms zu analysieren. Einer der Diskutierenden war Arthur Manuel, dessen Tragikomödie „Der Holzwurm“ 1927 gesendet…
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Dialekt und Komödie
Das Schweizer Hörspiel entstand aus Sendespiel-Adaptionen von einaktigen Mundart-Satiren und -Grotesken für das Laientheater. Hörspiel-Komödien wurden in der Folge mit Vorliebe in Dialektform produziert. In den vierziger Jahren entstand die Tradition von Bunten Programmen mit humoristischen Einlagen, die sich allmählich zu heiteren Familienserien mit übergreifendem Handlungskonzept entwickelten. „Der Salpetersieder u sy widerspenstigi Frou“ (1966) von…
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Dialog on the road
Das dramatische Hörspiel ging direkt aus dem Bühnen-Einakter hervor. Die geschlossene, auf den drei dramatischen Einheiten basierende Form ist eher selten. Die meisten Repräsentanten entsprechen der offenen Variante, die mangels straffer Handlungsführung gelegentlich sogar zum Typus des epischen Hörspiels tendiert. „Di grüen Linie“ (1986) von Emil Zopfi wird als Beispiel für ein dramatisches Hörspiel der…
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«Kilter- und Kühdreck-Anekdoten»
1946 bearbeitet Ernst Balzli den Roman „Ueli der Knecht“ von Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf in 10 Folgen für das Radio. Darauf folgten „Ueli der Pächter“ (1947), „Anne Bäbi Jowäger“ (1948/49) und „Die Käserei in der Vehfreude“ (1950/51). 1953 begann eine heftige Debtte über die Angemessenheit solcher Literatur-Adaptionen für das Hörspiel. Der Philologe Walter Muschg…
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Über den «Röschtigraben»
Das Hörspiel «Eine Schweizer Hochzeit – un mariage Suisse» von Amélie Plume und Charles Lombard wurde 1997 mit dem Preis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Es kommt zum Schluss, dass die 1914 von Carl Spitteler beschworene nationale Identität trotz sprachlicher Disparität kein politisches Problem mehr ist. Heute beschäftigt uns vielmehr der Verhältnis der Schweiz zur…
