Schlagwort: Neues Hörspiel
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Zusammenschau
Die synoptische Darstellung der historischen und typologischen Analyse des Deutschschweizer Hörspiels führt zum Versuch einer Bestimmung des Formats aus heutiger Sicht. Ich schlage vor, das «Hörspiel» als ein elektroakustisches Werk zu definieren, das seinen Zweck in sich selbst hat und mit spürbarem Formwillen in frei variierbarem Zusammenspiel von Sprache, Raumklang, Geräusch und Musik ein Thema…
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Kriminelles und Moralisches im Hörspiel
Als Vorbild und Massstab für Schweizer Kriminalhörspiele können die Studer-Romane von Friedrich Glauser (1896-1938) gelten. Legendär sind die unterhaltenden Wäckerli-Serien, die ab 1949 entstanden. Walter Matthias Diggelmanns literarisches Kriminalhörspiel „Sie kennen unsere Methoden nicht“ (1971) wird ausführlich ananlysiert. Ebens Urs Widmers experimentelles Meta-Kriminalhörspiel „Wer nicht sehen will, muss hören“ (1970), das vom Neuen Hörspiel in…
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Das «eigentliche» Hörspiel – und sein Gegenteil
Das literarische Worthörspiel wurde in der Nachkriegszeit, basierend auf Publikationen von Richard Kolb, Heinz Schwitzke und anderen, zum „eigentlichen Hörspiel“ erklärt. Das Hörspielwerk von Walter Oberer wird als Paradigma dieses Typus im Überblick vorgestellt. Helmut Heissenbüttel kritisierte in seiner Rede „Horoskop des Hörspiels“ 1968 die „restaurative“ Tendenz dieser Hörspieltheorie, die auf einer romantisch-poetischen Literaturauffassung basiert.…
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Musik im Hörspiel – Hörspiel als Musik
Hörspiele mit Musik gab es von Anfang an, z.B. «Ein Abend im Hause Wesendonck» (1927) von Richard Schweizer. In den vierziger Jahren entstanden in Lausanne mehrere aufwendig Oratorien von William Aguet und Arthur Honegger, z.B. «Battements du Monde» (1944). Eine aussergewöhnlichen Produktion war «Ein Zimmer für Carl Philipp Emanuel Bach. Hörspiel für zwei Pianisten» (1986)…
