99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: Schallspiel

  • Zusammenschau

    Die synoptische Darstellung der historischen und typologischen Analyse des Deutschschweizer Hörspiels führt zum Versuch einer Bestimmung des Formats aus heutiger Sicht. Ich schlage vor, das «Hörspiel» als ein elektro­akustisches Werk zu definieren, das seinen Zweck in sich selbst hat und mit spürbarem Formwillen in frei variierbarem Zusammenspiel von Sprache, Raumklang, Geräusch und Musik ein Thema…

  • Das O-Ton-Hörspiel

    Das O-Ton- oder Originalton-Hörspiel ist in der Schweiz nur mit wenigen Produktionen vertreten und führte zur Integration des Features in die Abteilung „Hörspiel“. Hansjörg Schneider und Gertrud Wilker arbeiteten mit schriftlich fixierten Originalton-Dokumenten. Willy Buser, Guido Wiederkehr und Roswitha Schmalenbach nannten ihre Versuche, die sich eng an ausländische Experimente anlehnten, „Collagen mit Originalaufnahmen“. Paul Pörtner…

  • Musik im Hörspiel – Hörspiel als Musik

    Hörspiele mit Musik gab es von Anfang an, z.B. «Ein Abend im Hause Wesendonck» (1927) von Richard Schweizer. In den vierziger Jahren entstanden in Lausanne mehrere aufwendig Oratorien von William Aguet und Arthur Honegger, z.B. «Battements du Monde» (1944). Eine aussergewöhnlichen Produktion war «Ein Zimmer für Carl Philipp Emanuel Bach. Hörspiel für zwei Pianisten» (1986)…

  • Hörbild – Hörfolge – Feature

    Als Hörbild bezeichnete man ursprünglich ein Ensemble von Geräuschen und Raumakustik, das die bildschaffende Phantasie der Zuhörenden anregen sollte. Die Verbindung solcher Hörbilder in Kombination mit anderen Elementen (Texte, Dialoge, Musik etc.) nannte man eine Hörbilderfolge und bald – in abgekürzter Form – eine Hörfolge. Nach dem Krieg führten die Vertreter der englischen Besatzungsmacht in…

  • «Der Fünflampenapparat»

    Das Hörspiel „Der Fünflampenapparat“ von Paul Altheer (1926) spielt in der Stube einer Radiohörer-Familie. Der Vater ist frustriert über das Programm und zerstört am Schluss den Radio-Apparat.