99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: Hörspiel als Sprachspiel

  • Das «eigentliche» Hörspiel – und sein Gegenteil

    Das literarische Worthörspiel wurde in der Nachkriegszeit, basierend auf Publikationen von Richard Kolb, Heinz Schwitzke und anderen, zum „eigentlichen Hörspiel“ erklärt. Das Hörspielwerk von Walter Oberer wird als Paradigma dieses Typus im Überblick vorgestellt. Helmut Heissenbüttel kritisierte in seiner Rede „Horoskop des Hörspiels“ 1968 die „restaurative“ Tendenz dieser Hörspieltheorie, die auf einer romantisch-poetischen Literaturauffassung basiert.…

  • Hörspiel als Sprachspiel

    Sprach-experimentelle Hörspiele greifen oft auf Dada und konkrete Poesie zurück. Entsprechende Werke wurden in der Schweiz ab 1969 produziert: „Redensarten“ (1969) und „Von Mensch zu Mensch“ (1972) von Werner Schmidli, „Badekur“ (1970) von Erica Pedretti und „Nekrolog“ (1977) von Rolf Hörler werden vorgestellt. Weitere sprach-experimentelle Hörspiele waren nach der Jahrtausendwende von der spoken-word-Bewegung inspiriert. Die…

  • «Kilter- und Kühdreck-Anekdoten»

    1946 bearbeitet Ernst Balzli den Roman „Ueli der Knecht“ von Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf in 10 Folgen für das Radio. Darauf folgten „Ueli der Pächter“ (1947), „Anne Bäbi Jowäger“ (1948/49) und „Die Käserei in der Vehfreude“ (1950/51). 1953 begann eine heftige Debtte über die Angemessenheit solcher Literatur-Adaptionen für das Hörspiel. Der Philologe Walter Muschg…

  • Sprache als Musik

    „Bez beinebau“ ist ein Hörspiel von Beat Sterchi und Hermann Bohlen. Musik: Luca Aaron und Jul Dillier. Es konfrontiert Schweizerhochdeutsch und Berndeutsch mit asemantischer Kunstsprache und mit musikalischen Teilen verschiedener Art. Es ist ein heiteres Hörspiel zum Thema „Bedeutung von Sprache“.