99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: Hörspiel der phantastischen Realität

  • Das «eigentliche» Hörspiel – und sein Gegenteil

    Das literarische Worthörspiel wurde in der Nachkriegszeit, basierend auf Publikationen von Richard Kolb, Heinz Schwitzke und anderen, zum „eigentlichen Hörspiel“ erklärt. Das Hörspielwerk von Walter Oberer wird als Paradigma dieses Typus im Überblick vorgestellt. Helmut Heissenbüttel kritisierte in seiner Rede „Horoskop des Hörspiels“ 1968 die „restaurative“ Tendenz dieser Hörspieltheorie, die auf einer romantisch-poetischen Literaturauffassung basiert.…

  • Protokolle der subjektiven Realität

    Thema dieses Artikel ist das „Hörspiel der subjektiven Epik“. Als Beispiele werden die Hörspiele „Der Radfahrer“ (1985) von Franz Böni und „Ihre Stelle ist gesichert“ (2024) von Jens Nielsen beschrieben. Bönis Hörspiel beschreibt im ersten Teil eine Tour des Telegrammboten Anton Eiler, im zweiten eine Schicht derselben Person als Nachtwächter in einem Zürcher Industriegebiet. Eiler…

  • Phantastische Realität

    Jürg Amanns Kurzhörspiel „Der Sprung ins Wasser“ (1982) mit dem Untertitel „Partitur für eine Stimme und die Geräusche einer Stadt“ wurde von Walter Baumgartner und Franziskus Abgottspon für Radio DRS auf gegensätzliche Weise inszeniert. Es ist ein Repräsentant des Typus „Hörspiel der poetischen bzw. phantastischen Realität“. Inhaltlich ist das Kurzhörspiel – wie auch Amanns Dissertation…