99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: innere Bühne

  • Das «eigentliche» Hörspiel – und sein Gegenteil

    Das literarische Worthörspiel wurde in der Nachkriegszeit, basierend auf Publikationen von Richard Kolb, Heinz Schwitzke und anderen, zum „eigentlichen Hörspiel“ erklärt. Das Hörspielwerk von Walter Oberer wird als Paradigma dieses Typus im Überblick vorgestellt. Helmut Heissenbüttel kritisierte in seiner Rede „Horoskop des Hörspiels“ 1968 die „restaurative“ Tendenz dieser Hörspieltheorie, die auf einer romantisch-poetischen Literaturauffassung basiert.…

  • Monolog auf der «inneren Bühne»

    Ein integrales Hörspiel des inneren Monologs steht am Anfang der Hörspielgeschichte: „Agonie“ von Paul Camille (1924). Richard Schweizers „Napoleon auf St. Helena“ (1929) ist ein innerer Monolog, der durch Stimmen von Naturelementen unterbrochen wird. Ernst Bringolf, ein erfahrener Hörspielmacher, der viele Jahre in Berlin beim Radio gearbeitet hatte, inszenierte seinen Erstling „Ein Mensch allein“ 1937…