99 Jahre Hörspiel in der Schweiz

Foto: Unternehmensarchiv SRF, Radiostudio Zürich

In diesem Blog möchte ich wichtige Produktionen aus der nun hundertjährigen Hörspielgeschichte vorstellen und übergreifende Zusammenhänge klären.

Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte, findet auf meiner Homepage Quellenangaben, detaillierte Informationen, Links und Verzeichnisse, die weiterhelfen. Hier der Pfad dorthin:

Das Deutschschweizer Hörspiel 1925 – 1990

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Schlagwort: Geräusch-Kulisse

  • Monolog auf der «inneren Bühne»

    Ein integrales Hörspiel des inneren Monologs steht am Anfang der Hörspielgeschichte: „Agonie“ von Paul Camille (1924). Richard Schweizers „Napoleon auf St. Helena“ (1929) ist ein innerer Monolog, der durch Stimmen von Naturelementen unterbrochen wird. Ernst Bringolf, ein erfahrener Hörspielmacher, der viele Jahre in Berlin beim Radio gearbeitet hatte, inszenierte seinen Erstling „Ein Mensch allein“ 1937…

  • Phantastische Realität

    Jürg Amanns Kurzhörspiel „Der Sprung ins Wasser“ (1982) mit dem Untertitel „Partitur für eine Stimme und die Geräusche einer Stadt“ wurde von Walter Baumgartner und Franziskus Abgottspon für Radio DRS auf gegensätzliche Weise inszeniert. Es ist ein Repräsentant des Typus „Hörspiel der poetischen bzw. phantastischen Realität“. Inhaltlich ist das Kurzhörspiel – wie auch Amanns Dissertation…

  • Erste Hörspiele vom Zürcher Radio

    „Klopstocks Fahrt nach der Au“ von Richard Schweizer war die erste Produktion von Radio Zürich, die sich deutlich von den bisher ausgestrahlten „Sendespielen“ unterschied: ein Hörspiel im heutigen Sinn. Die Handlung spielt draussen auf dem Zürichsee und auf der Halbinsel Au. Die örtliche Veränderung und zeitliche Verkürzung machte eine Gliederung in Sequenzen notwendig, ähnlich wie…