Schlagwort: Hörspiel-Komödie
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Kriminelles und Moralisches im Hörspiel
Als Vorbild und Massstab für Schweizer Kriminalhörspiele können die Studer-Romane von Friedrich Glauser (1896-1938) gelten. Legendär sind die unterhaltenden Wäckerli-Serien, die ab 1949 entstanden. Walter Matthias Diggelmanns literarisches Kriminalhörspiel „Sie kennen unsere Methoden nicht“ (1971) wird ausführlich ananlysiert. Ebens Urs Widmers experimentelles Meta-Kriminalhörspiel „Wer nicht sehen will, muss hören“ (1970), das vom Neuen Hörspiel in…
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Dialekt und Komödie
Das Schweizer Hörspiel entstand aus Sendespiel-Adaptionen von einaktigen Mundart-Satiren und -Grotesken für das Laientheater. Hörspiel-Komödien wurden in der Folge mit Vorliebe in Dialektform produziert. In den vierziger Jahren entstand die Tradition von Bunten Programmen mit humoristischen Einlagen, die sich allmählich zu heiteren Familienserien mit übergreifendem Handlungskonzept entwickelten. „Der Salpetersieder u sy widerspenstigi Frou“ (1966) von…
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Burleske made in Switzerland
1949 erhielt Max Frisch von Radiostudio Zürich den Auftrag, ein Exposé für ein Hörspiel einzureichen. Er bearbeitete darauf ein Kapitel aus seinem „Tagebuch 1946-49“, arbeitete den Entwurf aber nicht weiter aus. 1951/52 bereiste Frisch die USA und lieferte dem Schweizer Radio 14 exposé-artige Beiträge mit Tonaufnahmen. 1952 erhielt er vom Bayerischen Rundfunk ein Auftragsangebot für…
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Hörspielmacher Arthur Welti
Arthur Welti (1901-61) war ein Hörspielmacher der frühen Jahre von Radiostudio Zürich. Er war Autor und Regisseur in Personalunion und entwickelte aus „bunten Monatssendungen“ das neue Format der Familien-Serie (family serial), das 1950 mit Schaggi Streulis „Polizischt Wäckerli“ einen Höhepunkt erreichte. Sein Hörspiel „Napoleon von Oberstrass“ (1938) ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Deutschschweizer…
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«Oberstrass, c’est la Suisse!»
Arthur Weltis Hörspiel „Napoleon von Oberstrass“ (1938) ist eine historische Parabel, die sich auf damals ungewöhnlich differenzierte Art mit dem Thema „Geistige Landesverteidigung“ auseinandersetzt. Die eher fragwürdigen politischen Vorgänge in der kleinen Gemeinde Oberstrass um 1838 stehen symbolisch für die schweizerische Demokratie, deren Funktionieren auf allen Stufen demonstriert wird.
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«Hochverkehrtes Tublikum»
Walter Benjamin schrieb 1932 ein Hörspiel-Kasperlestück für den SWR und führte selbst Regie. 1974 wurde Jörg Schneiders Hörspiel „König Meier de Tuusigscht“ gesendet. Kasperle stirbt am Schluss als „lustige Person“, und mit ihm stirbt das Kasperletheater im Hörspiel-Programm.
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«Der Sender ist verrückt geworden!»
64’40“ von Claude Salmony (2016) ist ein Hörspiel über das Hörspiel als Produkt des Mediums Radio. Sein Inhalt besteht im Scheitern der Produktion eines Hörspiels im Hörspiel.
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«Der Fünflampenapparat»
Das Hörspiel „Der Fünflampenapparat“ von Paul Altheer (1926) spielt in der Stube einer Radiohörer-Familie. Der Vater ist frustriert über das Programm und zerstört am Schluss den Radio-Apparat.
